Freefont: Labrada

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2. Oktober 2026

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Die Labrada ist eine mit 18 Schriftschnitten sehr umfangreich ausgestattete Serif nach humanistischem Vorbild. Die in Lesetextgrößen rund erscheinenden Bogen weisen im Detail betrachtet und im Großdruck wiedergegeben deutlich hervortretenden Brüche auf. Dadurch erzielt sie eine Anmutung, die dem Charakter von Originaldrucken aus dem 16. Jahrhundert näher kommt, als nahezu alle modernen Interpretationen der Renaissance-Antiqua. Anders, als andere Typen, die die technisch bedingten Abweichungen alter Drucke in einer Art Grunge-Look kopieren, sind die Brüche der Labrada systematisch angelegt. In Originaldrucken weist jeder Buchstabe – z. B. jedes e – andere Fehler und Abweichungen auf, im Digitaldruck ist jedes e, das solche Fehler reproduziert, identisch, wodurch der Versuch natürlich zu wirken künstlich ausfällt. Die Labrada hat dieses Problem nicht.

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