Geiler Font: Griff Mono

Via Behance-Newsletter bin ich auf die Griff Mono von Benjamin Rouzaud aufmerksam geworden, vertrieben über die Foundry Sudtipos aus Argentinien. Es sind mehrere Aspekte, die ich an der Griff Mono bemerkenswert finde. Da ist einmal die unglaubliche Synthese aus technoider und kalligrafischer Anmutung. Eigentlich sollten technoider Look und kalligrafischer Duktus sich ausschließen. Hier finden die vermeintlichen GegensƤtze jedoch harmonisch zueinander. Zudem wirkt sie gleichzeitig geometrisch streng und organisch lebendig. Schließlich ist da noch das Kunststück als Monospace-Schriftart Ƥsthetisch weitgehend zu überzeugen. Auch wenn dicktengleiche Schriftarten durchaus ihren holprigen Charme haben kƶnnen, fƤllt mir keine ein, die ich Ƥsthetisch ansprechend nennen…

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Grafik & Digital Marketing Designer:in AbschlussprƤsentationen

Am vergangenen Freitag, den 18. Juli 25, fanden die AbschlussprƤsentationen des 6. ›Grafik & Digital Marketing Designer:in‹-Lehrgangs des Digital Campus Vorarlberg statt. Die Slideshow oben zeigt einige Impressionen des Tages. Über den Lehrgang Der berufsbegleitende Lehrgang, der in der Schaffarei in Feldkirch stattfindet, umfasst 160 Unterrichtseinheiten, die jeweils montags und mittwochs am Abend und einmal im Monat am Freitagnachmittag abgehalten werden. In dieser Zeit lernen die Teilnehmer:innen vom Seminarleiter:innen-Team die Grundlagen von Grafikdesign, visueller Kommunikation, Corporate Design, Video, Content Creation für soziale Medien, dem Einsatz von KI in der Kreativgestaltung und der Werbegrafik sowie der Programme Adobe InDesign, Adobe Illustrator,…

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Freefont: Unbounded

Unbounded wurde 2022 vom Londoner Studio Koto in Zusammenarbeit mit der Foundry NaN, Parity Technologies und der Web3 Foundation für das Polkadot-Netzwerk gestaltet. Typografisch bewegt sich die serifenlose Schrift zwischen humanistischer und geometrischer Grotesk. Besonders charakteristisch sind offene Formen und keilartige Details, die der Schrift eine gewisse Eigenwilligkeit und Dynamik verleihen, ohne sie unzugƤnglich zu machen. Der eigenstƤndige Duktus prƤdestiniert Unbounded für Markenauftritte und den Titelsatz. Die Schrift liegt in sechs statischen Schnitten vor und ist zusƤtzlich als Variable Font verfügbar. Sie unterstützt über 400 Sprachen auf Basis des lateinischen und kyrillischen Alphabets und enthƤlt mehrere Ziffernstile. Finanziert wurde das…

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Iconic Logo: Coca-Cola

Das Coca-Cola-Logo basiert auf der Handschrift von Frank M. Robinson, Buchhalter des ErĀ­finders John S. Pemberton. Er entwarf die geschwungene Wortmarke 1886 in Spencerian Script – Ā­einem Ā­in den USA populƤren Stil des 19. Jahrhunderts. Trotz zahlreicher Überarbeitungen blieb das Erscheinungsbild weitgehend konstant. Die rote Farbgebung kam 1934 hinzu und wurde spƤtestens in den 1950ern zum Markenzeichen. 1941 wurde das Logo formell als Standard definiert, seither folgten nur noch marginale Retuschen. Coca-Cola gilt als Paradebeispiel für emotionale Markenkraft, visuelle BestƤndigkeit und globale Wiedererkennbarkeit. Kurzgefasst: Wortmarke Seit 1941 nahezu unverƤndert Rote Farbe als zentrales Markenelement Gestalter: Frank M. Robinson (1886) 

Weitere Begriffe und Galerien findest du im Beitrag »Analogien, Assoziationen, Symbole«.

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Freefont: Outfit

Rodrigo Fuenzalida entwickelte die Outfit 2021 für das Branding der Plattform Outfit.io. SpƤter wurde sie unter einer freien Lizenz verƶffentlicht. Outfit gehƶrt zur Gruppe der geometrischen Sans-Serif-Schriften, orientiert sich also an Grundformen wie Kreis, Quadrat und Dreieck. Bemerkenswert ist ein alternativer Formsatz, der unter anderem ein zweistƶckiges g und ein e mit diagonalem Querstrich enthƤlt und mich an die Kabel von Rudolf Koch aus dem Jahr 1927 erinnert. Die Outfit eignet sich gleichermaßen für digitale Interfaces, Branding oder Editorial Design, wobei das Satzbild und die Lesbarkeit für umfangreiche Texte, wie bei allen geometrischen Schriftarten mit relativ großer MittellƤnge, mit Vorsicht…

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Iconic Logo: WWF

Das Logo des WWF wurde 1961 von dessen Ā­MitĀ­begründer Sir Peter Scott basierend auf einer Skizze von Gerald Watterson entwickelt. 1970 fand eine moderate Überarbeitung statt, 1986 gestaltete die Designerin Jenny Leibundgut für Landor Associates eine Modernisierung, die bis heute unverƤndert ist und nach wie vor zeitgemäß wirkt. 2000 lƶste eine serifenlose Type die zuvor verwendete Antiqua ablƶste. Der Panda symbolisiert Freundlichkeit, Ā­Friedfertigkeit und Verletzlichkeit und wird Ā­weithin als sympathisch wahrgenommen. Das ideale Markensymbol für die Ā­Organisation. Das Logo gehƶrt zu den stƤrksten Bildmarken der Welt. Kurzgefasst: Ikonische Bildmarke  Reduziert, emotional, universell verstƤndlich  Gestalter: Gerald Watterson, Peter Scott, Jenny Leibundgut

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Lehrgang: Grafik & Digital Marketing Designerin

Seit drei Jahren leite ich den Lehrgang ›Grafik & Digital Marketing Designer:in‹ am Digital Campus Vorarlberg. Der berufsbegleitende Kurs dauert ein Semester und findet zweimal in der Woche abends statt – einmal im Monat gibt es freitags eine Nachmittagseinheit. Der nƤchste Lehrgang startet am 1. September. In der Slideshow unten kannst du dich über den Lehrgang informieren und dir einige Arbeiten von Absolvent:innen bisheriger LehrgƤnge ansehen. Die Folien entsprechen der PrƤsentation, mit der ich den Lehrgang auch bei den Infoabenden prƤsentiere. Weitere Informationen findest du auf der Website des Digital Campus. Dort kannst du dich auch für den Infoabend am…

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Analogien: Mut II

Wir Grafiker:innen tendieren dazu, uns in der Perfektionierung der Form zu verlieren und dabei den Inhalt zu vernachlƤssigen. Wir suchen die coolsten und Ƥsthetisch überzeugendsten Bilder und verlieren dabei zu oft die Botschaft aus den Augen. Dabei gilt unsere Aufgabe nicht primƤr oder ausschließlich der Ƅsthetik – dafür gibt es Kunst und Kunsthandwerk – oder Ƅsthetelei – das machen Zierwerk und Kitsch. Unsere Aufgabe ist primƤr visuelle Kommunikation, aka Kommunikationsdesign. In meinem Projekt ›Analogien, Assoziationen, Symbole‹ setze ich mich mit den Mƶglichkeiten und Grenzen des Kommunikationsdesigns in der Bildgestaltung mit generativer KI auseinander, indem ich Motive und Szenen generiere, die…

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Adobe CC Font: Winco

Winco ist eine lebendige Sans Serif, entworfen von Ramiro Espinoza und verƶffentlicht bei ReType. Sie basiert auf den formalen Prinzipien der humanistischen Antiqua (Renaissance-Antiqua) und übernimmt auch – anders als bei serifenlosen Schriften sonst üblich – den organischen, lebendigen Charakter der Originale. Das macht sie nicht zur ersten Wahl, wenn es um Sachlichkeit geht, prƤdestiniert sie aber umso mehr für alles Lebendige, Natürliche und Menschliche. Wichtige Merkmale: Klassifizierung: Sans Serif nach humanistischem Vorbild Charakter: Lebendige Formen, organischer Duktus 10 Schriftschnitte Gute Lesbarkeit, mengentextgeeignet Einsatzbereiche: Editorial Design, Buchgestaltung, Branding, TitelsatzGestalter: Ramiro EspinozaVerƶffentlicht bei: ReType Foundry

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