In diesem Tutorial erkläre ich, wie das Dateiformat-Konzept in Affinity funktioniert und warum es sich grundlegend von Adobe unterscheidet – aber letztlich gar nicht so kompliziert ist, wie es zunächst wirken mag.
Ich zeige, dass Affinity seit Version 3 nur noch ein einziges Dateiformat kennt: AF. Egal ob Vektorgrafik, Pixelbild oder Layout – alles wird in dieser einen Datei gespeichert. Das ist ein grundlegender Unterschied zu Adobe, wo InDesign, Illustrator und Photoshop jeweils eigene Formate nutzen, die untereinander nicht kompatibel sind.
Anschließend erkläre ich, wie Speichern und Exportieren in Affinity funktionieren. Formate wie JPEG, PNG oder TIFF werden nicht über Speichern erzeugt, sondern über Exportieren – was zwar anders ist als in Photoshop, aber durchaus vergleichbar mit dem Workflow in InDesign. Auch der Umgang mit Vektordateien wie AI, EPS und SVG sowie das Öffnen von InDesign-Layouts als IDML-Datei wird erklärt.
Abschließend zeige ich den großen praktischen Vorteil des einheitlichen AF-Formats: Bildbearbeitung und komplexe Vektorgrafiken lassen sich direkt in der Layoutdatei vornehmen, ohne den Umweg über separate Programme und verknüpfte Dateien – ein echter Effizienzgewinn für alle, die bisher mit dem Adobe-Dreiklang aus Photoshop, Illustrator und InDesign gearbeitet haben.